Körper, Geist und Psyche sind verwoben
Bis vor nicht zu langer Zeit ging man davon aus, dass Selbstreflexion und Bewusstsein die Schlüsselkomponenten sind, um uns selbst zu kognitiv zu erkennen und zu verstehen. Doch neurowissenschaftliche Erkenntnisse haben gezeigt, dass unser Erleben und Verhalten, also auch das Verstehen von uns selbst überwiegend durch unbewusste Prozesse des Gehirns, und nicht durch bewusstes Denken bestimmt wird.
Und es geht noch weiter - denn wir sind immer letztendlich Körper, also menschliche Tiere mit einem mächtigen Gehirn! Viele, sehr viele Studien zeigen, dass all unsere Erfahrung "verkörpert" ist. Die Embodimentforschung macht deutlich, dass das, was wir uns vorstellen und denken, auf unseren Körper zurückwirkt. Umgekehrt können wir über den Körper unser Denken und unser Fühlen positiv beeinflussen. Wir sind menschliche Tiere mit einem mächtigen Gehirn!
Wechselwirkungen zwischen Körper und Psyche
Delta-Wellen
Delta-Wellen liegen im Frequenzbereich von 0,1 bis 4 Hz und sind beim Schlafen aktiv. Und richtig angewandt kann diese energetische Welle an der Synapse und den AMPA-Rezeptoren wirksam sein!
Heilung und Regeneration
Delta-Wellen Zustände sind mit tiefem non-REM Schlaf zu vergleichen, aber auch in Trance oder Tiefenhypnose sind Delta-Wellen aktiv. Während der Delta-Aktivität sind Gehirn und Körper tief entspannt und das Gehirn konzentriert sich hauptsächlich auf körperliche Heilung und Regeneration.

Belastungen verschwinden
Die AMPA-Rezeptoren werden von der Synapse abgekoppelt. Damit verschwinden die emotionalen und körperlichen Belastungssymptome, eine Veränderung tritt ein.
Für ewig angeklebt?
Diese AMPA-Rezeptoren, die wir gelernt haben zu verändern, diese für immer angeklebten AMPA-Rezeptoren waren einmal eine wichtige Funktion des Gehirns. Eine geniale Strategie, wie das Gehirn bereits einmalige Vorkommnisse für immer speichert, um bei Gefahr blitzartig reagieren zu können.
Wenn Deine Vorfahren erst die Oma gefragt hätten, in welche Richtung sie laufen sollen, um dem Säbelzahntiger zu entfliehen, dann wärest Du jetzt nicht vorhanden. Es ist eine Tatsache, wir alle, die jetzt leben, die sind die Nachkommen von jenen, die nicht gefragt haben!
Eine psycho-sensorische Methode
Energetische Muster werden verändert
Es ist eine aktiv und bewusst herbeigeführte elektrochemische Reaktion, die hochwirksam ist, sodass sich Angsterinnerungen auflösen können. Emotionale Traumata und negative Erfahrungen können mit dieser Methode überwunden werden.
Innerer Stress und Ängste, die mit dieser psycho-sensorischen Berührung behandelt werden, lösen sich oft noch während der Behandlung. Nach der Behandlung verursacht die Erinnerung keine Qualen mehr. Der Schmerz und die Empfindlichkeit verschwinden.
Die Energy-Embodiment-Methode verstärkt psycho-sensorisch die Deltawelle im Hirnstamm. Dadurch fließen Neurotransmitter, wie Serotonin, Dopamin, Oxytocin und GABA (γ-Aminobuttersäure) in die AMPA-Rezeptoren.
Nur Energie und Chemie
Die sanften Deltawellen induzieren im weiteren Prozess die körpereigene Chemikalie Calcineurin, die innerhalb der Neuronen einen Prozess bewirkt, der veranlasst, dass die AMPA-Rezeptoren sozusagen abgelöst werden.
Damit wird die von der Natur vorgesehene dauerhafte Angstverbindung verändert. Der Mensch gewinnt wieder an Autonomie und Würde, denn der Angstautomatismus ist kein Automatismus mehr.
Die Nervenzellen reden miteinander
Bei der synaptischen Enkodierung (Aktivierung) müssen die Informationen als eine Beziehung von zwei Neuronen gespeichert werden. Einem präsynaptischen Neuron, das neurochemische Substanzen wie Glutamat, Noradrenalin und Cortisol in die Synapse (der Spalt zwischen den Neuronen) ausschüttet, und einem Rezeptor an einem postsynaptischen Neuron, der von diesen Substanzen aktiviert wird. Diese Reaktion erfolgt sehr schnell, innerhalb von Millisekunden!
Die systemische Enkodierung erfordert einen wesentlich längeren Prozess, der eine Eiweißsynthese umfasst. Hierbei sind viele Bereiche des Gehirns betroffen, und es kann Tage oder Wochen dauern, bis der Prozess abgeschlossen ist.
Im Augenblick der Enkodierung einer traumatischen Information findet eine physische Veränderung des Nervengewebes statt. Wir bezeichnen dies als traumatische Erinnerung. Damit ein Ereignis als Trauma enkodiert werden kann, müssen ganz starke emotionale Kräfte ins Spiel kommen.